Perry Anderson Die indische Ideologie

Essays

Leseprobe »Alle Länder malen rosarote Bilder von sich selbst« – und Indien ist da keine Ausnahme. Perry Anderson analysiert, auf welchen fragwürdigen ideologischen Säulen bis heute das indische Selbstverständnis beruht. Dabei geht er mit Gandhi ebenso hart ins Gericht wie mit ­dessen Nachfolger Nehru. Er beleuchtet die Katastrophe der Teilung 1947 und den Kaschmir-Konflikt neu und hinterfragt die zentralen Begriffe, die in der modernen indischen Politik gern verklärt und beschworen werden: Demokratie – Säkularismus – Einheit.


Perry Anderson
Die indische Ideologie
Aus dem Englischen von Joachim Kalka
208 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 164 x 228 mm
Frühjahr 2014
ISBN 978-3-937834-70-2
EUR 22,00


Perry Anderson
geboren 1938, lehrt in Los Angeles Geschichte an der University of California. Er ist nicht nur der Verfasser bedeutender Werke zur longue durée... mehr

Joachim Kalka
geboren 1948, lebt als Autor, Kritiker und Übersetzer in Leipzig. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm 1996 für sein... mehr



Rezensionen:


»Der englische Historiker räumt auf mir den Gründerfiguren wie Gandhi und Nehru und legt deren abstruse Gedankengebäude frei.«

Hannes Hintermeier, FAZ

»Ein außerordentlich differenziertes Bild eines widersprüchlichen Landes.«

Shirin Sojitrawalla, Deutschlandfunk

»Ein akribisch recherchiertes Buch.«

Dominik Müller, WDR5

»Eine spannende Lektüre für jeden […], der an der Geschichte Indiens interessiert ist.«

Südasien

»Eine brillante Studie.«

Ulrich Baron, Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte