John Maynard Keynes
Freund und Feind – Zwei Erinnerungen

Leseprobe Der große John Maynard Keynes wurde berühmt mit einer ver nichtenden Kritik am Versailler Friedensvertrag. Aus der Zeit, als er 1919 als Mitglied der britischen Waffenstillstandskommission nach Paris kam, stammt dieses Porträt eines Feindes, der zum Freund wurde, zugleich eine Nahaufnahme der Monate nach Ende des Ersten Weltkriegs, die schicksalhaft für Europa wurden. Für seinen Biographen Robert Skidelski war dies »das persönlichste und beste, was Keynes je geschrieben hat.


John Maynard Keynes
Freund und Feind – Zwei Erinnerungen
Aus dem Englischen von Joachim Kalka
Mit einer Einleitung von Dorothea Hauser
128 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 164 x 228 mm
3. Auflage
Herbst 2004
ISBN 978-3-937834-00-9
EUR 19,00


John Maynard Keynes
geboren 1883, gestorben 1946, gilt als der überragende Wirtschaftswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Seine Kritik des Versailler... mehr

Joachim Kalka
geboren 1948, lebt als Autor, Kritiker und Übersetzer in Leipzig. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm 1996 für sein... mehr



Rezensionen:


»[E]in literarisches Glanzstück.«

Berliner Zeitung

»[E]ine im besten Sinne unterhaltende und als Hommage an den großen deutschen Juden Carl Melchior ergreifende Lektüre.«

Der Tagesspiegel

»,Brillant erzählt’, schrieb Virginia Woolf darüber. Dem ist, weil es stimmt, nichts hinzuzufügen.«

Die Welt (Literarische Welt)

»Das Nebeneinander von Klugheit und Borniertheit auf engstem Raum macht die Lektüre atemberaubend.«

Die Zeit

»Auch heute noch sind diese eleganten, süffigen Texte sehr lesbar und lesenswert.«

Financial Times Deutschland

»[E]in literarisches Meisterwerk.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dieses Buch gehört zu den vielen Geheimdokumenten [...], welche die bessere, unterlegene Seite des kurzen und schrecklichen Jahrhunderts zwischen 1914 und 1989 darstellen. Man sollte sie sammeln und in Ehren halten.«

Gustav Seibt, Literaturen

»[D]iese Essays bieten einen Schlüssel nicht nur zu Keynes’ Denken, sie erschließen eine Geisteshaltung, die das Denken des 20. Jahrhunderts in seinen besseren Ausformungen stark geprägt hat [...].«

Süddeutsche Zeitung