Ben Hecht Von Chicago nach Hollywood

Erinnerungen an den amerikanischen Traum

Leseprobe Chicago und Hollywood – US-amerikanische Mythen par excellence! Und niemand hat sie kennengelernt und beschworen wie der unvergleichliche Ben Hecht, Urvater aller amerikanischen Radaujournalisten und Drehbuchartisten. Das ­Dickicht der Großstadt erkundete er als jugendlicher Fotoreporter, der Traumfabrik rückte er als reifer Mann zuleibe: Als »Shakespeare von Hollywood« wurde er für Howard Hawks, Billy Wilder und Alfred Hitchcock zum bevorzugten Drehbuchautor. Hecht war immer beides: schlagfertiger Maulheld und unbestechlicher Skeptiker. Warum er damit zur Legende wurde, kann man hier nachlesen.


Ben Hecht
Von Chicago nach Hollywood
Ausgewählt, aus dem Englischen und mit einem Nachwort
von Helga Herborth
152 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 164 x 228 mm
Herbst 2009
ISBN 978-3-937834-35-1
EUR 19,00


Ben Hecht
geboren 1894 in New York, begann seine Laufbahn mit sechzehn Jahren als Laufbursche der Zeitung Chicago Daily Journal, für die er jahrelang... mehr



Rezensionen:


»Hecht berichtet so kurzweilig und lustig, dass man die wundervoll haarsträubenden und absurden Storys genießerisch schlürft wie guten alten irischen Whiskey. ...
Ben Hecht könnte zum New Journalism gezählt werden, wenn es den damals schon gegeben hätte, aber er gehört zweifellos zu den großen Journalisten und Autoren Amerikas, mit denen man hierzulande leider nur wenig anzufangen weiß.«

Klaus Bittermann, die tageszeitung

»Hechts Erinnerungen sind mit spitzer Feder geschriebene Miniaturen aus einer Welt, in der jeder bedeutender sein möchte, als er ist. Ein Buch für all jene, die gerne alte Schwarz-Weiß-Filme schauen, in denen Männer Kerle und Frauen Verführerinnen sind – und eine Prise Ironie niemals fehlen darf.«

Tacheles

»Was Hechts Stories auszeichnet, ist die mühelos und selbstverständlich erscheinende Kombination aus Journalismus und Literatur, Reportage und Fiktion, die Art und Weise, wie er Beobachtungen mit Erfindungen ergänzte.«

Ralph Eue, Cargo. Film/Medien/Kultur

»Dem Berenberg Verlag ist es zu verdanken, dass [die Texte von Ben Hecht] in all ihrer flotten Sprachwut wieder genossen werden können. Herrlich absurd sind Hechts Geschichten aus Chicago ... Hellsichtig entlarvend, komisch und vor Sarkasmus berstend sind auch seine Erinnerungen an die Filmfabrik und die legendären »Roaring Twenties«.«

Alexandra Wach, film-dienst

»Dieser Band ist eine Trouvaille.«

Roland H. Wiegenstein, Die Berliner Literaturkritik

»Mit der packenden Dramaturgie eines Hollywood-Thrillers beschreibt Hecht die meist selbst erlebten Anekdoten.«

Zitty Berlin