Bettina Baltschev
Am Rande der Glückseligkeit

Über den Strand

Leseprobe Shortlist Deutscher Sachbuchpreis 2022
Ausgezeichnet mit dem Seume-Literaturpreis 2021

»So weit das Auge reicht«. An einem Nordseestrand – auf Schiermonnikoog vielleicht – muss die Redewendung entstanden sein, so weiß, weit und leer liegt er da, ein magisches, manchmal unheimliches Niemandsland, wo Land und Meer ineinander übergehen. Hier beginnt Bettina Baltschev ihre Reise zu den Stränden Europas, an die Ränder unseres Kontinents. Von acht Stränden in acht Ländern aus unternimmt sie Exkursionen in die Gegenwart und die Geschichte eines Sehnsuchtsortes, der manchen letzte Zuflucht ist. Sie macht Ausflüge zu Literatinnen und Künstlern, die sich vom seltsamen Zauber des Strandes haben inspirieren lassen, beobachtet die immer neuen Landschaften und die Menschen darin und erzählt mal heiter, mal bewegend, immer leicht und elegant von wahren und fiktiven, glücklichen und tragischen Schicksalen am Strand. Am Rande unserer Welt.

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Bettina Baltschev
Am Rande der Glückseligkeit
280 Seiten · Abbildungen · Halbleinen · fadengeheftet · 134 × 200 mm
Auch als E-Book erhältlich
Frühjahr 2021
ISBN 978-3-946334-85-9
EUR 25,00


Bettina Baltschev
geboren 1973 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften, Journalistik und Philosophie in Leipzig und Groningen. Sie ist Geschäftsführerin des... mehr



Rezensionen:


»Vielstimmig und aufschlussreich ist dieses wunderschöne Buch, das in die Short-List zum Deutschen Sachbuchpreis aufgenommen wurde und dessen Lektüre an jeder Küste eine Bereicherung des Strandvergnügens ist.«

Anna Wheill, Passauer Neue Presse

»Bettina Baltschev ist eine elegante Essayschreiberin mit entsprechendem kulturellem und politischem Horizont, wie es im deutschsprachigen Raum – anders als im englischsprachigen mit Autorinnen wie Rebecca Solnit und Maggie Nelson – nicht eben viele gibt.«

Annette Hoffmann, Badische Zeitung

»Bettina Baltschev kommt lesend von einem Strandwanderer zum nächsten, beurteilt selbst die Sand bzw. Kieselsteinqualität und das Imbissangebot, um dann wieder in Texte anderer zu stapfen. Es ist oft erstaunlich, wie sie den Bogen spannt, mit leichter Hand verbindet sie die
Themen und Zeiten.«

Cornelia Geißler, Berliner Zeitung

»So erzählt sie [Baltschev] Geschichte und Geschichten vom Rande unserer Welt in einem wunderbar ausgestalteten Buch.«

KUDU

»Insgesamt eine spannende und lehrreiche Lektüre für all diejenigen, die sich dafür interessieren, dass der Strand mehr ist als der Inbegriff eines idyllischen Urlaubsortes.«

Michael Fuchs, Netgalley

»Ein kurzweiliges Buch, zurecht für den Sachbuchpreis 2022 nominiert, das man sehr gut Kapitelweise am Strand lesen kann.«

seitenhinweis

»Das ultimative Strandbuch.«

Shelly Kupferberg, Deutschlandfunk Kultur

»Entlang der Küsten geht es mit Bettina Baltschev auch entlang sozialer Gefüge, entlang der Grenzen und des Militärs. Manches dreht sich bei ihr um die Klassengesellschaft und um die Freiheit. Dieser Blick ist neu und gewinnt eine erstaunliche Dimension, weil die Autorin in ihren Betrachtungen stilistisch fein Ländergrenzen überwindet. In einer Mischung aus Reportage, Kulturhistorie und mit vielen literarischen Zitaten weitet sie so den Horizont«

Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt

»›Am Rande der Glückseligkeit« ist ein dicht geschriebenes Buch mit etlichen Querverweisen und literarischen Zitaten, die durch ruhige Alltags- und Naturbeobachtungen unterbrochen werden - Lust auf Strand , Sonne und Meer bereit es auf alle Fälle.«

Susanne Wolter, Frankfurter Rundschau

»›Am Rande der Glückseligkeit‹ ist ein toller Essay, der einen ein bisschen klüger werden lässt.«

Denis Scheck, WDR

»[Bettina Baltschev], die in ihrer sprachlichen Eleganz und gedanklichen Tiefenschärfe an Susan Sontag erinnert. […] Nur selten sind Bücher wahre Offenbarungen. Dieses gehört dazu.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der Gleichmut der Wellen, die immer wiederkommen, hat etwas Grausames, aber auch etwas Beruhigendes, etwas Zeitloses fern allen menschlichen Glücks und aller Katastrophen. Nach Lektüre dieses Buches weiß man das noch mehr zu schätzen.«

Märkische Oderzeitung

»›Am Rande der Glückseligkeit‹ entführt an verschiedene Strände in Europa und ist weit mehr als nur ein Ausflug in den Sand.«

Volksstimme

»Mit Belesenheit und Reportergeist unternimmt die Journalistin Bettina Baltschev spannende Exkursionen in die Geschichte und Gegenwart acht europäischer Strände - von Utab Beach bis Hiddensee.«

ahoi! norderney

»Baltschev, eine gute Stilistin, gelingen Brückenschläge von Jane Austen und Thomas Mann zu den Migrationswellen seit 2015, von bildender Kunst, James Ensor, der lebenslang in Ostende ansässig war, zum Krieg, dem D-Day in der Normandie, von Elena Ferrante über Hanns Cibulkas Ostseetagebüchern und J. D. Salinger zu den Albtraumburgen in Beton an Spaniens Mittelmeerküste und zum Elendsflüchtlingslager Moria. Das ist fast durchgehend erhellend und im letzten Drittel dann mit gelehrter Klugheit aufgeladen.“«

Alexander Kluy, Der Standard

»...und gebietet Bettina Baltschev, dieses schöne Buch zu schreiben. Jetzt ist es da, und man richtet sich darin ein, als wäre hier das Zentrum der Glückseligkeit.«

Alexander Solloch, NDR

»Die lebenspraktische Literatur zählt deshalb zu den Buch-Tipps für den Sommer 2021, weil sie von Klassengesellschaften, sozialen Gefügen, Freiheit und noch viel mehr handelt.«

Anna-Lena Reith, Harper's Bazaar

»(...) leichtfüßig und elegant«

Brigitte Schmitz-Kunkel, theo

»Nicht an allen Stränden ist die erhoffte Glückseligkeit zu finden. Aber was wir dort suchen und warum wir es verfehlen, wird klarer, wenn man dieses facettenreiche, informative Buch gelesen hat.«

Claudia Fuchs, SWR2

»›Am Rande der Glückseligkeit‹ ist ein eindrucksvoll recherchierter Band, den
man durchaus am Strand lesen kann, bei dessen sogartiger Lektüre allerdings die Landschaft nahezu in Vergessenheit geraten könnte.«

Constanze Matthes, Naumburger Tageblatt

»›Am Rande der Glückseligkeit‹ ist ein großartiger, eindrucksvoll recherchierter Band, den man auch durchaus am Strand lesen kann, bei dessen sogartiger Lektüre allerdings die berückende Landschaft, das Aufeinandertreffen der Elemente, nahezu in Vergessenheit geraten könnte. Wer nicht das Glück hat, am Strand wahlweise im Strandkorb, auf der Liege oder einem quietschbunten Handtuch in XXL zu liegen, fühlt sich nahezu am Meer. Was Bücher doch alles vermögen!«

Constanze Matthes, Zeiten & Zeichen

»Mit diesem Buch geht man selbst auf eine Reise im Geiste, die so viele persönliche Erinnerungen verknüpft, mit Verwunderung das Bild des romantischen Sonnenuntergangs am Strand als eine kollektive Fantasie heraufbeschwört und kritisch betrachtet, die ihre Wurzeln zwar in Literatur und Kunst hat – und dennoch an ›den Rand der Glückseligkeit‹ zu führen vermag.«

Editha Weber, ulrich-travelguide

»Baltschev gibt diesen so verschiedenen Stränden, den paradiesischen wie den verheerten, einen klug geschwungenen Saum.«

Elke Schmitter, Der Spiegel

»(...) eine unterhaltsamen und lehrreiche Kulturgeschichte«

Felix Röttger, Main Post

»Einfach im Sand liegen und wegdösen, das ist zuweilen der Zweck eines Strandbesuchs. Hält sich dieses Buch in der Badetasche bereit, könnten es sehr wache Stunden werden, die man verbringt.«

Frank Keil, mare

»[E]in dicht geschriebenes Buch mit etlichen Querverweisen und literarischen Zitaten, die durch ruhige Alltags- und Naturbeobachtungen unterbrochen werden – Lust auf Strand, Sonne und Meer bereitet es auf alle Fälle.«

Frankfurter Rundschau

»Im Urlaub versuchen wir, der Enge des Alltags zu entfliehen und landen – am Strand. Man muss aber gar nicht reisen, um am Strand zu sein, manchmal kann man ihn auch lesend erreichen.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Es sind genau diese Eigenheiten der Überschreibung des Strandes als Schauplatz für menschliche Geschichten, an denen Bettina Baltschev besonders interessiert ist und die sie bildhaft, anrührend und philosophisch beschreibt.«

Jorghi Poll, Buchkultur

»Die Mischung aus Vor-Ort-Reportage und kulturhistorischen Fakten, einer Fülle literarischer Zitate, soziologisch-ethnografischer Analyse und persönlichen Erinnerungen macht das Buch lebendig und ausgesprochen lesbar.«

Julia Schröder, SWR2 Lesenswert Magazin

»Dieses Buch weitet den Blick und erweitert den Wissenshorizont. Eine erfrischende und vergnügliche Lektüre, die einem den Eindruck vermittelt, intensive Tage am Meer zu verbringen.«

Katrin Krämer, RADIO BREMEN ZWEI

»faszinierende Kulturgeschichte«

Linda Hener, Fränkische Nachrichten

»Ein Buch, das einerseits geprägt ist durch die Liebe zum Strand, aber andererseits keinesfalls eines, das man nur am Strand lesen sollte. (…) Ein wirklich kluges und schön gemachtes Buch.«

Manuela Reichart, RBB Kultur

»›Am Rande der Glückseligkeit‹ ist ein kluges, gut geschriebenes, lehrreiches und amüsantes – und schön gemachtes – Buch aus dem Berenberg Verlag, das sich nicht nur am Strand gut lesen lässt, mit dessen Hilfe man den Strand beim nächsten Be­such in jedem Fall anders betrachtet.«

Morehotlist

»Sieben Strände in ganz Europa hat sich die Ostberlinerin ausgesucht, um nicht nur literarische Stimmen der Verzückung zu sammeln, sondern auch die Gegenwart eines alten Seebads wie Brighton, die Insel Hiddensee oder die normannische Küste als Landepunkt der Alliierten zu beleuchten. Herrlich, wie das funkelt!«

Nürnberger Nachrichten

»Der Strand, ein wandlungsfähiger Sehnsuchtsort.«

Peter Backof , WDR3

»Es ist ein ganz staunenswertes Buch. (…) Auch ein aktuelles Buch, das den Strand nicht verherrlicht, aber zeigt, was wir an ihm haben.«

Rainer Moritz, NDR Kultur

»Die Autorin kehrt immer wieder rasch in die Gegenwart zurück, ihre Schilderungen sind keine kunstgeschichtlichen Bildungshubereien, sondern ganz lebenspraktische Erkundungen.«

Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

»Ebenso anregend wie beruhigend sind diese Streifzüge, denn auch wenn jeder der Strände seine Unschuld längst verloren hat, bleibt doch der Moment, wo man sich hinsetzt und den Sand durch die Finger rinnen lässt – wie der Junge in der Szene, mit der Baltschev ihr Buch beginnt. Grandios!«

Susanne Rikl, gute-buecher-lesen.de

»Von Scheveningen bis Lesbos: eine reiche, vielseitige Lektüre, die mindestens so sehr erfreut und inspiriert wie ein langer Spaziergang am Meeressaum.«

Susanne Rikl, kommbuch.com

»Die Autorin Bettina Baltschev lässt die Gedanken assoziativ schweifen - von persönlichen Beobachtungen über kulturhistorische Betrachtungen hin zu literarischen Ausflügen in das ›fluide Grenzgebiet zwischen den Elementen‹.«

Welt am Sonntag