Ursula Muscheler Das rote Bauhaus

Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern

Leseprobe Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre trieb viele deutsche Architekten in die Sowjetunion, die mit ­guter Bezahlung und den Großprojekten des Fünfjahres­plans lockte. Bekannte Leute kamen, wie Ernst May und ­Bruno Taut, und unbekanntere wie die Mitglieder der Bauhaus-Brigade Rot Front, angeführt vom ehemaligen Bauhausdirektor Hannes ­Meyer. Sie waren Protagonisten des Neuen Bauens, das im Westen häufig als »bolschewistisch« verunglimpft wurde, und hofften, in Russland nach ihren Vorstellungen bauen zu können. Wie erging es ihnen? Was konnten sie planen und bauen? War es eine Reise ohne Wiederkehr? Ursula Muscheler erzählt eine Geschichte von Migration und Flucht, von Überleben und Tod, von Hoffnung und Scheitern.

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Ursula Muscheler
Das rote Bauhaus
168 Seiten · Abbildungen · Halbleinen · fadengeheftet · 164 x 228 mm
Herbst 2016
ISBN 978-3-946334-10-1
EUR 22,00


Ursula Muscheler
promovierte und praktizierende Architektin, lebt in Düsseldorf. Veröffentlichungen: »Haus ohne Augenbrauen. Architektur­geschichten aus dem 20.... mehr



Rezensionen:


»Ein bewegendes Buch.«

Catrin Lorch, Süddeutsche Zeitung

»Kompakt erzählt Muscheler diese Geschichte in einer lebendigen, klaren Sprache, in der es niemals kitschig menschelt.«

Ralf Schlüter, art

»Mit Empathie erzählt ein neues Buch vom Hoffen und Scheitern der ›Bauhaus-Stossbrigade Rot Front‹ im Moskau Stalins.«

Bettina Maria Brosowsky, NZZ

»Was Muschelers Buch bietet – zumal dem nicht näher mit der Baupolitik unter Stalin vertrauten Leser –, ist eine hervorragend lesbare Übersicht, welche die großen Taten und oft genug auch die großen Töne der Protagonisten wie Ernst May auf menschliches Maß herunterbringt.«

Bernhard Schulz, Osteuropa

»Ursula Muscheler ließ sich von der schlechten Quellenlage nicht abschrecken und hat erstaunlich viele Briefe, Zeitungsberichte, Erinnerungen, Fotos, Entwürfe und andere Zeitdokumente für ihre Rekonstruktion der mitunter erschütternd tragischen Biographien ausgegraben.«

Alexandra Wach, art (online)

»Kenntnisreich und fesselnd.«

Ulrich Rüdenauer, MDR Kultur