Georg von Wallwitz Die große Inflation

Als Deutschland wirklich pleite war

Leseprobe Inflation bedeutet nichts weiter, als dass die Preise steigen. Na und? Freilich, da war mal was, vor hundert Jahren, als das Geld in Deutschland scheinbar wertlos wurde. Als man für eine Straßenbahnfahr­karte, die bei Fahrtbeginn zwei Millionen kostete, beim Erreichen des Ziels noch ein paar Hunderttausend drauflegen musste. Über diese wahnsinnigen Jahre, über die deutsche Urangst vor dem (Existenz)Verlust und ihr Fortleben schreibt Georg von Wallwitz, wie immer so kenntnisreich wie unterhaltsam. Hier kann man nicht nur erfahren, warum damals die sauer ersparten Mark und Groschen braver Bürger durch den Schornstein verschwanden, sondern auch, wie gewitztere Naturen unterdessen gewaltige Vermögen anhäuften. Und heute? Müssen wir uns fürchten, wenn die Preise steigen, und weiter die Sparweltmeis­ter geben – oder sollten wir uns lieber entspannen? (Raten Sie mal!)


Georg von Wallwitz
Die große Inflation
320 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 134 × 200 mm
Auch als E-Book erhältlich
Herbst 2021
ISBN 978-3-949203-09-1
EUR 25,00


Georg von Wallwitz
geboren 1968 in München, studierte Mathematik und Philosophie in England und Deutschland. Als selbständiger Fondsmanager und Mitinhaber einer... mehr



Rezensionen:


»Ein sehr lesenswertes Buch für all die Menschen, die tiefer in die Thematik einsteigen wollen – fernab von Ideologien und Mutmaßungen. Stattdessen überzeugt es mit sauberen Quellangaben, einem roten Faden und historischem Charme.«

Book of Finance

»Eine kluge Analyse, die man auch versteht, wenn man nicht Wirtschaftsmathematik studiert hat.«

Buchhandlung Anna Jeller

»Georg von Wallwitz, studierter Mathematiker und beruflich Fondsmanager, hat bemerkenswerte Bücher zu historischen Wirtschaftsfragen geschrieben. Doch dies ragt heraus.«

Erhard Schütz, der Freitag

»Wallwitz erzählt die Irren und Wirren dieser Zeit mit großer Eloquenz, elegant und so verständlich, dass man kein Ökonom sein muss, um in dem Gestrüpp aus politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignissen den Überblick zu behalten.«

Eugen Zentner, kultur-zentner

»Hervorragend geschrieben, wunderbar zu Lesen wie ein Roman und ungemein informativ und spannend. Darüber hinaus sehr gut recherchiert. Kurzum ein Buch zu diesem Thema ohne Tadel. Gerade deshalb auch für Schüler und Studierende geeignet die sich konkret und nicht zu trocken in dieses wirtschafts- und gesellschaftspolitisch bedeutende Thema einlesen wollen.«

Falko Krause, ekz Dienst

»Wenn ein Vermögensverwalter, der Mathematik und Philosophie studiert hat, ein Geschichtsbuch schreibt, kann das gutgehen? Es kann. Georg von Wallwitz, Gründer der Vermögensverwaltung Eyb & Wallwitz in München, hat mit ›Die große Inflation‹ ein wundervolles Buch geschrieben.«

Frank Wiebe, Handelsblatt

»Er [Wallwitz] verbindet – und das ist sein großes Talent als Autor – historisches Panorama mit der Detailaufnahme individueller Entscheidungen und Konflikte; er zeigt, warum alles so kam, wie es gekommen ist, und warum es auch ganz anders hätte ausgehen können.«

Hens Balzer, Deutschlandfunk Kultur

»Georg von Wallwitz ist Fondsmanager und Mitinhaber einer Vermögensverwaltung. Daneben hat er einige populärwissenschaftliche Sachbücher geschrieben, die beweisen, dass er komplexe wirtschaftliche und finanztechnische Zusammenhänge gut lesbar und für Laien verständlich zu erklären vermag.«

Holger Moos, Goethe-Institut

»Wallwitz’ Buch ist keine strikte ökonomische Analyse. Die liefert der Autor auch kompetent, doch erzählt er die Geschichte im Wesentlichen anhand von fünf Protagonisten – ein gelungener Kniff, bei dem ökonomisch und wirtschaftshistorisch weniger versierte Leser gut verschmerzen können, wenn sie die komplexen Zusammenhänge nicht immer gleich nachvollziehen können.«

Martin Hock, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der Autor und Vermögensverwalter Georg von Wallwitz schreibt über ›Die große Inflation‹ so kenntnisreich wie lesenswert.«

Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

»Es ist ein sehr schönes Buch, die Grafik, die Haptik, die Gestaltung, die Fadenheftung, man nimmt es gerne zu Hand, der erste Schritt, es auch zu lesen, ist gemacht, dem Verlag sei es gedankt. Dass wir es auch gerne gelesen haben, verdankt sich wiederum dem Autor, Georg von Wallwitz, studierter Mathematiker und Philosoph sowie versierter Vermögensverwalter. Ihn zeichnet aus, Bildung und Finanzen, eine lebendige Schreibe und tiefgründige Analyse unter einen (Doktor-)Hut zu bekommen.«

Ulrich Kirstein, Münchner Börse

»Selten hat mich ein Buch zur Finanzgeschichte so gefesselt wie ›Die große Inflation‹.«

Volker M., buecher.de