Ingmar Bergman Ich schreibe Filme

Arbeitstagebücher 1955–2001

Leseprobe Sein langes kreatives Leben über führte Ingmar Bergman Arbeitstagebücher: kleine Spiralhefte, in denen er erste Entwürfe seiner Geschichten niederschrieb und auch während der Arbeit an einem Film oder Buch weiter Notizen machte. In seinen autobiografischen Texten zitiert er ab und zu aus diesen Notizen – ansonsten blieben sie zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht. Diese Auswahl aus den Heften bietet nun einen einzigartigen Einblick in seinen kreativen Arbeitsprozess, zeigt aber auch den Menschen und Künstler Bergman noch einmal ganz neu. Hier haben wir teil an einer besonderen Form des autofiktionalen Schreibens, das stets um den eigenen Schaffensprozess kreist. Und so ist es nicht zuletzt ein Bericht darüber, wie ein großer Künstler seine unvergesslichen Geschichten und Bilder zum Leben erweckt.

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Ingmar Bergman
Ich schreibe Filme
Herausgegeben, aus dem Schwedischen übersetzt und mit einem Nachwort von Renate Bleibtreu
448 Seiten · Halbleinen · fadengeheftet · 134 × 200 mm
Auch als E-Book erhältlich
Herbst 2021
ISBN 978-3-949203-06-0
EUR 28,00


Ingmar Bergman
geboren 1918 in Uppsala, war einer der berühmtesten und einfluss­reichsten Film- und Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts und schrieb mehrere... mehr

Renate Bleibtreu
geboren 1942 in Wien, lebt als Übersetzerin aus dem Schwedischen und Dänischen in Hamburg. 2000 gab sie »Im Bleistift-Ton« heraus, ein Werk-Porträt... mehr



Rezensionen:


»Ein feinnerviger Zugang ins Bergman-Labyrinth.«

Alexander Kluy, Buchkultur

»Rasend spannend für Leute, die Bücher lesen und Filme schauen.«

Alf Mayer, Strandgut

»Da die Arbeitstagebücher nun aber veröffentlicht sind, soll ihr Gehalt nicht verschwendet werden, zumal die Einträge bisweilen so schön verfasst sind, als handelte es sich um ein literarisches Werk.«

Eugen Zentner, kultur-zentner

»Arbeitstagebuch und Selbsttherapie in Einem – eine höchst anregende Lektüre.«

filmbulletin

»Nicht nur für die Bergman-Gemeinde eine Pflichtlektüre, die auf direktestem Wege in die Kreativitätszentrale eines Regie-Klassikers entführt, über den Jean-Luc Godard sagte, Ingmar Bergman sei wie ein Seestern, der sich öffnet und schließt, um seine Geheimnisse zu zeigen und dann gleich wieder zu verbergen.«

Filmdienst

»Man studiert seine Arbeit von den Quellen her – und das ist viel besser als der Einstieg über Interpretationen und Kommentare durch andere, entferntere Autorinnen oder Autoren.«

Hanns-Josef Ortheil

»Jetzt gibt es eine schöne Gelegenheit, sich Ingmar Bergman wieder intensiv ins Gedächtnis zu rufen – lesend. Unter dem Titel ›Ich schreibe Filme‹ hat die Schauspielerin und Übersetzerin Renate Bleibtreu seine Arbeitstagebücher von 1955 bis 2001 in Auswahl herausgegeben. Die Lektüre ermöglicht tiefe Tauchgänge durch die Seele des Künstlers.«

Herbert Heinzelmann, Nürnberger Nachrichten

»Auch wenn die handgeschriebenen Arbeitstagebücher Bergmans nicht eben eine Lektüre für frohe Abende sind, macht es ungeheuren Spaß, die Eintragungen zu lesen und dann die Filme dazu zu sehen.«

Nobert Wehrstedt, Leipziger Volkszeitung

»Wen der kürzlich in den Kinos gestartete Film ›Bergman Island‹ dazu inspirierte, sich mehr mit der in Uppsala geborenen Regielegende Ingmar Bergman (›Szenen einer
Ehe‹) zu beschäftigen, für den gibt es nun eine einmalige Gelegenheit.«

Szene Hamburg

»Renate Bleibtreu, die ehemalige Schauspielerin und ausgewiesene Bergman–Kennerin, hat diese Arbeitstagebücher herausgegeben, übersetzt und durch ein sehr lesenswertes Nachwort ergänzt.«

Thomas Laux, Biograph